Mi

09

Okt

2019

Frank Schätzing - Tod und Teufel

Autor: Frank Schätzing
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl:
512
ISBN:
978-3-442-45531-7
Internetseite des Verlags:
https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Tod-und-Teufel/Frank-Schaetzing/Goldmann-TB/e17934.rhd

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

Aufmachung des Buches
Ich habe eine Sonderausgabe der Zeit-Edition „Historische Kriminalromane“ gelesen und somit nicht die Aufmachung des im Goldmann-Verlag erschienen Buches vor mir liegen. Allerdings habe ich mir das Cover im Internet angesehen. Es zeigt zwei Männer, die sich anscheinend flüsternd unterhalten. Im Hintergrund erkennt man den unfertigen Kölner Dom. Die Aufmachung passt zum Buchinhalt.

Inhalt
Köln anno 1260: Der arme Dieb Jacop der Fuchs wird Zeuge eines Mordes. Eine dunkle Gestalt stößt den Dombaumeister von der unfertigen Kathedrale in den Tod. Jacop befindet sich ab diesem Zeitpunkt in größter Gefahr und auf der Flucht vor dem Mörder. Man lässt den Tod des Dombaumeisters als Unfall darstellen und jedem dem Jacop sich anvertraut, ist in kürzeste Zeit tot. Was steckt hinter dem Mord? Wie kann Jacop dem Täter auf die Spur kommen und doch noch Verbündete finden? Es bleibt wenig Zeit, denn eine Verschwörung ist in vollem Gange.

Meine Meinung
„Tod und Teufel“ ist das erste Buch, das ich von Frank Schätzing gelesen habe. Er bringt in dem historischen Kriminalroman die Zeit um 1260 in Köln gut herüber. Ich konnte mich durch den Erzählstil gut in diese Zeit hineinversetzen und mir das damalige Leben dort gut vorstellen. Interessant ist es hierbei zu erfahren, wie die armen und reichen Menschen in Köln parallel nebeneinander her gelebt haben.

Ich finde es gut, wie der Dombau in dem Krimi thematisiert wird. Der unfertige Dom wird zum Mordschauplatz. Es wird spannend als Jacop der Fuchs, wie bereits oben erwähnt, Zeuge des Mordes am Dombaumeister wird. Doch als Leser erfährt man schnell, dass dieser Mord ein Teil einer Verschwörung ist. Es bleibt allerdings lange im Unklaren, welches Ziel diese Verschwörung hat. Dadurch wird in der Geschichte Spannung aufgebaut.

Erschreckend ist es auch, dass viele Personen mit denen Jacop nach dem Mord spricht, schon bald selbst nicht mehr unter den Lebenden verweilen. Jacop wird nämlich vom Mörder verfolgt und es scheint kein Entkommen für ihn zu geben. Das gab mir als Leserin ein ungutes Gefühl. Aber vielleicht gelingt es Jacop doch noch Verbündete zu finden, die nicht um die Ecke gebracht werden.

Spannend ist es auch mehr über den Mörder selbst zu erfahren. Dabei stellen sich die Fragen, warum er so handelt und was für ein Mensch er früher war. In Laufe der Geschichte erzählt Frank Schätzing auch in kurzen Passagen Erlebnisse aus der Vergangenheit des Mörders. Dadurch kann man eventuell nachvollziehen, warum er so geworden ist, wie im Buch beschrieben.

Man lernt die Patrizierfamilie Overstolz kennen. Sie haben eine besondere Bedeutung in der Geschichte. Die Charaktere rund um diese Familie könnten teilweise nicht unterschiedlicher sein. Manche wirkten direkt unsympathisch auf mich, andere konnte ich nicht so gut einschätzen. Alles in allem ist dieser Familie aber mit Misstrauen entgegenzutreten.

„Tod und Teufel“ kann man als ein kleines geschichtliches Lehrbuch sehen. Nicht nur der Krimi wird gut dargestellt, sondern auch die geschichtlichen Aspekte des 13. Jahrhunderts. Dabei kann es auch mal ein paar Seiten einfach nur über historische Hintergründe handeln. Hin und wieder waren mir die Ausschweifungen etwas langatmig, allerdings war es auch interessant für mich. Der Autor hat meiner Meinung nach gut recherchiert.  

Mein Fazit
„Tod und Teufel“ von Frank Schätzing ist ein interessanter und spannender historischer Kriminalroman. Man erfährt viel über die Zeit um 1260 in Köln und dem damaligen unfertigen Dom. Von mir erhält das Buch 4 Sterne. Ein gutes Buch für Geschichtsliebhaber!

 

Rezension von: KR 

Mi

25

Sep

2019

Ava Reed - Die Stille meiner Worte

Autorin: Autorin Ava Reed
Verlag: Ueberreuter Verlag
Seitenanzahl:
320
ISBN:
978-3-7641-7079-0
E-Book-ISBN:
978-3-7641-9214-3
Internetseite des Verlags:
https://www.ueberreuter.de/shop/die-stille-meiner-worte/

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Die Stille meiner Worte“ ist in Blautönen gehalten. Man sieht den Schatten einer weiblichen Gestalt und einer Katze. Das Cover wirkt einerseits traurig, aber auch durch die blaue Farbe beruhigend.

Inhalt
Hannah ist verstummt seitdem ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben gekommen ist. Als ihre Eltern nicht mehr weiter wissen, schicken diese sie in das  Internat St. Anna, das auf Jugendlichen mit psychischen Problemen spezialisiert ist. Dabei muss Hannah die ersten Wochen in einem Camp verbringen. Dort lernt sie Levi kennen. Dieser verbringt nur noch wenige Zeit in der Obhut von St. Anna. Levi möchte mehr über Hannah und ihre Bewegründe nicht mehr zu sprechen herausfinden. Doch Hannah scheint in ihrer stummen Welt gefangen zu sein. Können Levi und auch das Camp ihr aus ihrer Stille und Trauer helfen? Erst einmal schreibt Hannah weiter Briefe an ihre verstorbene Schwester…

Meine Meinung
Nachdem ich nun schon ein paar Bücher von Ava Reed, leider noch ungelesen, besitze, war es an der Zeit endlich mal ein Buch der Autorin zu lesen. Außerdem habe ich Ava Reed bei einer Lesung zu „Die Stille meiner Worte“ im Jahr 2018 live erleben können. Ein Grund mehr nun diesen Roman zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht.

Schon der Titel und der Klappentext weisen auf ein ernsthaftes Thema hin.
Ava Reed bringt in der Geschichte Hannahs Gefühle und Trauer aus deren Ich-Perspektive gut herüber. Trotz ihres Schweigens lernt man Hannah gut kennen und liest ihre Trauer und auch Schuldgefühle gegenüber Izzys Tod heraus. Ich habe mit ihr gelitten, als sie sich von ihren Eltern in das Internat abgeschoben fühlt. Dabei wissen ihre Eltern einfach nicht mehr weiter. Sie können einen auch leidtun, weil sie einfach nicht mehr an Hannah heran kommen. Eine etwas schlimme Szene war beispielsweise, als Hannahs Vater diese mit „Izzy“ anredet. Da musste ich als Leserin auch schlucken.
Lange bleibt man als Leser unwissend, warum Hannah sich die Schuld an dem Tod ihrer Zwillingsschwester gibt. Interessant sind auch die Briefe von Hannah an Izzy, die am Ende von Hannahs Kapiteln zu lesen sind.

Es gibt zwei Perspektiven in diesem Buch. Die erste, wie schon erwähnt, aus Hannahs Sicht, die zweite aus Levis Sicht. Somit lernt man Levi auch gut kennen. Er soll bald St. Anna verlassen und darf vorher nochmal mit in das Camp. Dort trifft er auf Hannah. Es ist schön mitzuerleben, wie die beiden sich langsam anfreunden, aber auch wie die Neugier von Levi wächst mehr über Hannah zu erfahren.

Auch andere Charaktere in dem Buch sind sehr interessante Persönlichkeiten. Gemeinsam mit Hannah müssen auch andere neue Schüler zunächst in das Camp. Diese haben alle ihre persönlichen Probleme, die sie aufarbeiten müssen. Mir hat es gut gefallen auch diese Nebencharaktere kennenzulernen.

Der Schreib- und Erzählstil von Ava Reed ist angenehm zu lesen und man kommt gut im Buch voran. Ich freue mich schon darauf weitere Bücher von der Autorin zu lesen.

Mein Fazit
„Die Stille meiner Worte“ ist ein ernstes Jugedbuch, das sich aber gut lesen lässt. Es ist schön Hannahs Entwicklung im Camp mitzuerleben. Von mir erhält der Roman 4 Sterne.

 

Rezension von: KR 

Mo

09

Sep

2019

David Safier - Traumprinz

Autor: David Safier
Verlag: rororo
Seitenanzahl:
320
ISBN:
978-3-499-25627-1
E-Book-ISBN:
978-3-644-31461-0
Internetseite des Verlags:
https://www.rowohlt.de/taschenbuch/david-safier-traumprinz.html

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Traumprinz“ hat einen gelben Hintergrund. Zu sehen ist eine blonde Frau in normaler Alltagskleidung. In ihren Armen trägt sie einen mittelalterlich gekleideten Mann, der ein Schwert in seiner Hand hält. Bei den beiden Figuren handelt es sich um die Hauptcharaktere Nellie und Retro. Auf der Rückseite des Buches sieht man die beiden noch einmal. Dieses Mal trägt Nellie Retro über ihre Schulter gepackt. Die Aufmachung des Buches verspricht eine witzige Geschichte.


Inhalt

Nellie leidet unter Liebeskummer. Sie dachte, Bendix und sie wären ein Paar. Doch dann erfährt sie, dass dieser schon längst verlobt ist. Warum lernt Nellie immer die falschen Typen kennen? Auf einer Ausstellung ihres Lieblingskünstlers fällt ihr ein altes tibetisches Ledernotizbuch in die Hände, dass sie kurzerhand einfach einsteckt. In dieses Buch malt sie ihren Traumprinzen und tauft diesen Retro. Kurze Zeit später steht Retro vor Nellie, denn er hat das Zeichenblatt verlassen können. Nellie ist zunächst geschockt, erkennt dann aber schnell, dass das Notizbuch alles, was man hineinzeichnet, zum Leben erweckt. Gemeinsam mit Retro, ihrem Kollegen Lenny, sowie sogar mit Bendix und aus dem Notizbuch entsprungenen weiteren Gestalten befindet sich Nellie schon bald in einem Abenteuer, in dem es darum geht die Welt zu retten. Nebenbei muss Nellie sich mit ihren Gefühlen zu Retro und Bendix auseinandersetzen. Was ein Chaos mitten in Berlin!

Meine Meinung
„Traumprinz“ ist das erste Buch, das ich von David Safier gelesen habe. Mir war bewusst, dass der Roman sehr lustig geschrieben sein muss. Schon das Cover verrät, dass es sich bei dem Buch nicht um eine ernsthafte Geschichte handelt. Der Schreibstil des Autors ist sehr lustig und flüssig zu lesen. Zeichnungen lockern das Buch außerdem auf.

Die Geschichte beginnt damit, dass Nellie mit ihrem Freund Bendix in der Badewanne sitzt, als dessen Verlobte in der Wohnung erscheint. Schon diese Szene ist witzig beschrieben. Für Nellie bricht verständlicherweise eine Welt zusammen. Doch schnell wird sie abgelenkt. Ihr fällt ein magisches Notizbuch in die Hände, was alles zum Leben erweckt, was darin gezeichnet wird. So steht kurzerhand Nellies gemalter Traumprinz namens Retro vor ihrer Nase. Doch dieser lebt sich nur schwer in Nellies Großstadtwelt ein. Er scheint eher einer Märchenwelt entsprungen. Noch weitere Dinge und Lebewesen entspringen aus dem Buch. Bald muss Nellie erkennen, dass das Notizbuch eigentlich für böse Mittel eingesetzt werden soll. Es gilt die Welt zu retten. Die Idee, dass alles aus der Kladde zum Leben erweckt wird bzw. dass Sachgegenstände aus dem Notizbuch entspringen, finde ich sehr gut. Hätte man nicht gerne auch im wirklichen Leben manchmal so eine Möglichkeit?!

Bei dem Roman handelt es sich aus meiner Sicht um eine lustige Liebes-Abenteuer-Geschichte mit Fantasy-Elementen. Alles ist etwas überspitzt beschrieben und trotzdem hat mir die Handlung soweit gut gefallen. Es wurde nicht langweilig. Wer allerdings lieber ernsthafte Bücher liest, ist hier völlig fehl am Platz.

Ein kleines Manko für mich allerdings war, dass ich mich nicht so richtig in die handelnden Personen hineinversetzen konnte. Dafür war mir die Geschichte nicht  tiefsinnig genug. Gerade in Nellie konnte ich mich nicht so richtig hineinversetzen. Sie wirkt aus verschiedenen Gründen in meinen Augen etwas zu naiv. Beispielsweise lässt sie ziemlich schnell Bendix wieder in ihr Leben, ohne dass ich weiter darauf eingehen oder spoilern möchte.

Mein Fazit
Bei „Traumprinz“ handelt es sich um eine lustige Geschichte für zwischendurch. Wer ein ernsthaftes und tiefgründiges Buch sucht, lässt aber besser die Finger hiervon. Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist witzig geschrieben. Von mir gibt es 4 Sterne.

 

Rezension von: KR 

Mo

02

Sep

2019

Nicole C. Vosseler - In dieser ganz besonderen Nacht

Autorin: Nicole C. Vosseler
Verlag: cbj Verlag
Seitenanzahl:
576
E-Book-ISBN:
978-3-641-08734-0 (epub)
Internetseite des Verlags:
https://www.randomhouse.de/ebook/In-dieser-ganz-besonderen-Nacht/Nicole-C-Vosseler/cbj-Kinderbuecher/e405183.rhd

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Aufmachung des Buches
Das Cover von „In dieser ganz besonderen Nacht“ ist hauptsächlich blau. Man sieht eine männliche und eine weibliche Schattengestalt, die sich an der Hand halten und von einem Nebelschleier umgeben sind. Im Hintergrund sieht man den Vollmond. Die Aufmachung wirkt leicht mystisch.

Inhalt
Gerade ist Ambers Mutter an einer schweren Krebserkrankung gestorben und nun muss die Jugendliche aus ihrer deutschen Heimatstadt zu ihrem Vater nach San Francisco ziehen. Amber lebt sich nur schwer in Amerika ein und flüchtet in ihrer Trauer in ein leerstehendes Haus. Eines Abends taucht dort der geheimnisvolle Nathaniel auf. Amber freundet sich mit ihm an und erfährt bald, dass ihr neuer Freund ein längst verstorbener Geist ist, den wohl nur sie sehen kann. Oder vielleicht doch noch andere? In ihrer neuen Schule trifft Amber auf ein paar Mitschüler, die auch die Fähigkeiten besitzen Geister zu sehen. Es entstehen Freundschaften und Amber fühlt sich immer mehr zu Nathaniel hingezogen. Doch hat die Liebe zu einem Geist überhaupt eine Chance? Amber und Nathaniel dürfen sich In dieser ganz besonderen Nacht endlich ein einziges Mal näher kommen.

Meine Meinung
Nicole C. Vosseler beschäftigt sich in ihrem Jugendroman „In dieser ganz besonderen Nacht“ stark mit dem Thema Tod und Geister. Zwar gibt es auch Komponenten in denen es einfach um Entstehung von Freundschaften und Gefühle geht, aber die Geschichte regt stark zum Nachdenken an. Schon der Prolog beginnt mit dem Thema „Sterben“ und dies ist ein roter Faden des Buches.

Nach dem Verlust ihrer Mutter, muss die trauernde Amber nun von ihrem deutschen Heimatort zu ihrem Vater nach San Francisco ziehen. Ihr fällt es schwer sich dort einzuleben und auch ihr Vater ist ihr zunächst fremd. Schließlich hat sie bisher kaum etwas mit ihm zu tun gehabt. Sie flüchtet in ein leerstehendes Haus um dort ihren Gedanken nachzuhängen. Hier konnte ich mit Amber gut mitfühlen. Neben ihrer Trauer kommt schließlich auch noch Heimweh dazu. Die Autorin bringt es deutlich zum Ausdruck, wie Amber leidet.

Als eines Abends Nathaniel auftaucht, beginnt für sie ein neuer Abschnitt in San Francisco. Sie freundet sich mit dem mysteriösen Jungen an und entwickelt Gefühle für ihn. Bald stellt Amber fest, dass Nathaniel ein Geist ist. Sie ist erst einmal verwirrt, dass sie Geister sehen kann. Nathaniel ist nicht der einzige Geist, den sie bereits gesehen hat. Nur wusste sie vorher nichts von deren Existenz.
In ihrer neuen Schule gibt es weitere Mitschüler, die auch Ambers Gabe teilen. Diese haben in ihrem Leben auch schon Erfahrungen mit dem Tod gemacht. Amber schließt neue Freundschaften und Nathaniel wird in diese Gruppe integriert. Mir gefällt die Geschichte, dass Amber andere Leute kennenlernt, die auch Geister sehen können und dadurch neue Freunde findet.

Amber und Nathaniel mögen sich sehr. Für beide würde ein Wunsch in Erfüllung gehen, wenn sie sich endlich wie normale Menschen anfassen und berühren könnten. Es stellt sich heraus, dass dies in der besonderen Nacht an Halloween möglich ist. Aber auch nur dann! Amber und Nathaniel möchten ihre Chance nutzen, auch wenn Nathaniel danach wieder transparent ist. Nach dieser besonderen Nacht ist allerdings nichts mehr so wie es war. Amber ist in Gefahr. Eine spannende Entwicklung nimmt ihren Lauf, die nicht für alle gut enden wird. Hierbei wird es dramatisch und zartbesaitete Leser sollten kurzfristig Taschentücher bereithalten.

Um Nathaniel stellt sich die Frage, warum er noch als Geist in der Menschenwelt herumspukt und nicht den Übergang in die Totenwelt geschafft hat. Nur Menschen, die in ihrem Leben etwas verbrochen haben, bleiben als Geister zurück. Doch was hat Nathaniel getan? Lange werden die Leser im Unwissenden gelassen, doch man wird erfahren, wie sein Charakter zu Lebzeiten war. Der Rückblick und wie er stattfindet, hat die Autorin meiner Meinung nach gut gelöst.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gut gefallen. Aufgrund des Themas rund um den Tod ist die Geschichte nicht einfach ein lockerer Jugendroman für zwischendurch. So konnte ich das Buch nicht ganz so schnell lesen, aber die Geschichte und Handlung finde ich gut. Man leidet mit Amber und freut sich, wenn sie auch mal schöne Momente erleben kann. Mir gefallen auch die Leute mit denen sie sich anfreundet. Sie sind sehr unterschiedlich, aber auch liebenswert.

Mein Fazit
„In dieser ganz besonderen Nacht“ von Nicole C. Vosseler ist kein lockeres Jugendbuch für zwischendurch. Es behandelt ernste, aber auch normale Themen für Jugendliche. Mir hat die Umsetzung gut gefallen und ich gebe dem Buch 4 gute Lesesterne.

 

 

Rezension von: KR 

Di

18

Jun

2019

Julianna Grohe - Die vierte Braut

Autor/in: Julianna Grohe
Verlag: Drachenmond Verlag
Seitenanzahl:
360
ISBN:
978-3-95991-121-4
Internetseite des Verlags:
https://www.drachenmond.de/titel/die-vierte-braut/

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Aufmachung des Buches
Wie die meisten Cover vom Drachenmond Verlag, gefällt mir auch das von „Die vierte Braut“ sehr gut. Zu sehen ist eine rothaarige, junge Frau in einem weißen Brautkleid. Sie läuft eine Treppe hinab während sie über ihre Schulter zurückblickt.

Inhalt
Die junge Gouvernante Mayrin Barnaby sorgt sich rührend um ihre beiden jüngeren Geschwister Neela und Leo. Eines Tages landet sie versehentlich auf Wondringham Castle, wo eine Brautschau für die vier Königssöhne stattfindet. Eigentlich möchte sie nur zurück zu ihren Geschwistern. Doch mithilfe von Mr. Kane, dem Hauptmann des Schlosses, löst sich das Problem und sie nimmt an der Brautschau teil. Bald befindet sie sich in einem gefühlvollen, aber auch gefährlichen Abenteuer. Nicht jede Kandidatin spielt echt und fair. Außerdem kämpft Mayrin gegen ihre aufkeimenden Gefühle gegenüber Mr. Kane an. Wo soll diese Brautschau nur hinführen?

Meine Meinung
Obwohl ich mich an die „Selection“-Reihe erinnert gefühlt habe, hat mir das Buch „Die vierte Braut“ von Julianna Grohe gut gefallen. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in den Bann gezogen und mir Lesensfreude bereitet.

Die Gouvernante Mayrin Barnaby kümmert sich aufopferungsvoll um ihre beiden jüngeren Geschwister Neela und Leo. Ihre Eltern sind bereits verstorben. Eines Tages begleitet sie ihre beste Freundin Tionne zu einer Brautschau um die vier Königssöhne von Wondringham Castle. Dabei landet auch sie, allerdings ungewollt, als Teilnehmerin auf dem Schloss. Sie möchte so schnell wie möglich zurück zu Neela und Leo. Der Hauptmann Mr. Kane löst aber das Problem um ihre Geschwister. Mayrin entscheidet sich weiterhin bei der Brautschau teilzunehmen. Schließlich erhalten auch die ausgeschiedenen Kandidatinnen eine gute Abfindung. Diese könnte sie gut für ihre Geschwister und sich gebrauchen. Mayrin erlebt eine aufregende Zeit zwischen aufkeimender Gefühle zum Hauptmann und Intrigen unter den Teilnehmerinnen. Mit einigen Mädchen freundet sie sich an, aber nicht alle spielen fair. Bald geschehen Anschläge auf Teilnehmerinnen, die um die Gunst des jüngsten Prinzen kämpfen. Hierbei wird man zunächst auf die falsche Fährte als Leser geführt. Es bleibt dabei auch sehr spannend und es ereignen sich tragische Dinge.

Die Brautschau um die Prinzen ist interessant. Die Teilnehmerinnen müssen viele Aufgaben bewältigen und haben Einzel- bzw. Doppeldates mit den Prinzen. Hier fühlt man sich leicht an ein bestimmtes Serienformat im Fernsehen erinnert.

Zu dem Hauptmann Mr. Kane fühlt sich Mayrin sehr hingezogen. Doch eigentlich darf sie mit keinem anderen Mann außer den Königssöhnen anbändeln. Mayrin muss sich zusammenreißen. Doch der Hauptmann zeigt ebenfalls Interesse an ihr. Als sie ihn auch mit anderen Teilnehmerinnen sieht, ist sie sich der Echtheit der Gefühle von Mr. Kane nicht mehr sicher. Außerdem regt sich in ihr der Verdacht, dass er ein falsches Spiel treibt. Hier hatte ich schon früh geahnt,  was es mit dem Hauptmann auf sich hat. Dass es für mich  vorhersehbar war, ist nicht weiter schlimm. Die Liebesgeschichte um Mr. Kane und Mayrin hat mir gut gefallen.

Die Sprache und der Erzählstil von Julianna Grohe finde ich gut. Ich habe mich sehr beim Lesen wohlgefühlt. Ein weiteres, ungelesenes Buch der Autorin steht noch in meinem Regal. Ich freue mich schon darauf auch dieses zu lesen.

Am Ende des Buches befindet sich ein Personenverzeichnis. Ein weiterer Pluspunkt!

Mein Fazit
Mir hat die Geschichte um „Die vierte Braut“ gut gefallen, auch wenn ich mich ein wenig an die Reihe von „Selection“ erinnert gefühlt habe. Ich gebe dem Buch 4 Sterne und empfehle es gerne weiter.

 

Rezension von: KR 

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